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Reflexzonentherapie am Fuss Bildungszentrum Basel


Die Reflexzonentherapie (RZF) hat sich aus jahrtausende altem Wissen zu einer differenzierten Manualtherapie entwickelt und gehört heute zu den meistverlangten Behandlungsformen. Innerhalb der Komplementärmedizin zählt sie zu den Umstimmungstherapien und ermöglicht als Alleintherapie einen guten Einstieg in das Gebiet der ganzheitlichen Körpertherapie. Sie lässt sich auch gut mit anderen Methoden kombinieren.

RZF als Komplementärmethode

Hanne Marquardt hat der «Reflexzonentherapie am Fuss» durch die klare Strukturierung und durch ihre ganzheitliche Sicht auf den Menschen international zum Durchbruch und zur Akzeptanz als Komplementärtherapie verholfen. Seit 1968 finden europaweit in den ihr angeschlossenen Schulen Ausbildungen in Reflexzonentherapie am Fuss (RZF) für medizinische Fachpersonen statt. Die Methode wird ständig weiter entwickelt und erforscht.

Wirkung der Methode

Ausgangspunkt der RZF ist die Formenähnlichkeit bzw. das Energiebild des sitzenden Menschen im Fuss.
Eine gezielte Behandlung wirkt über die Reflexzonen am Fuss selbstregulierend auf die entsprechenden Organsysteme. Sie bezieht den jeweiligen Hintergrund einer Erkrankung mit ein. Dadurch werden die Selbstheilungskräfte der behandelten Person angeregt. Gestörte oder geschwächte Funktionen werden in einem Erstbefund systematisch erfasst und in den Behandlungsfolgen mittels spezieller Grifftechniken verbessert und der Heilung zugeführt. Eine mögliche Regulationsstörung kann so erfasst und beseitigt werden bevor diese sich als Erkrankung zeigt. Die RZF dient somit wesentlich auch der Prophylaxe. Durch umsichtiges Behandeln der Reflexzonen an den Füssen kann der Mensch auf allen Ebenen begleitet werden: körperlich, seelisch und geistig.
In einer Studie an der Universität Innsbruck wurde im Jahr 2000 die Wirksamkeit der Reflexzonentherapie am Fuss mittels farbkodierter Dopplersonografie nachgewiesen (Karger Libri).

RZF als Schmerztherapie

Eine spezielle Bedeutung kommt der möglichst früh einsetzenden RZF-Schmerzbehandlung zu. Durch bewussten Umgang mit dem Schmerz, durch geeignete Massnahmen und Griffe von Seiten des TherapeutInnen, kann sich der Mensch vom «Feindbild Schmerz» lösen und ihn in seiner eigentlichen Funktion als Warnsignal und Schutzfunktion verstehen, als Chance zur Veränderung, um mit störenden Lebensaspekten konstruktiv umzugehen. Schmerz muss nicht mehr bekämpft werden, er kann überwunden und integriert werden.

Ziele der RZF–Behandlung sind:

•  die Reduktion von Schmerzzuständen
•  die Verbesserung des Beschwerdebildes
•  die Aktivierung von Ausscheidungs- und Stoffwechselfunktionen
•  die Optimierung der Lebensqualität

Reaktionen können im Rahmen der Selbstheilungsaktivität als Heilkrise kurzfristig auftreten. Der Erfolg der Therapie hängt wesentlich von den individuellen Regenerationskräften des Patienten ab.

Indikationen

Indiziert ist die RZF bei allen nicht unter die Kontraindikationen fallenden Krankheiten.
Sie hat sich besonders bewährt bei:
•  Schmerzzuständen
•  muskulo–skelettalen Fehlbelastungen
•  Dysfunktionen des Verdauungsapparates
•  Infektanfälligkeit, zur Regeneration
•  Hautproblemen und Allergien
•  Stress, chronischer Müdigkeit, Erschöpfung
•  zur Prophylaxe, zur Entspannung
•  Störungen im Hormonsystem, Kinderwunsch
•  rund um Schwangerschaft und Geburt
•  beschwerden in den Wechseljahren
•  direkt vor und nach Operationen/ Zahnarzt
•  chronischen Erkrankungen
•  psychosomatischen Belastungen.
•  zur Begleitung am Ende des Lebens

Wichtigste Kontraindikationen

Entzündliche Prozesse im Venen– und Lymphsystem (Thrombose-gefahr!), hochfieberhafte Prozesse, Transplantate lebenswichtiger Organe, sowie psychische Erkrank-ungen (Ausnahme: Psychatriefachpersonen).